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Der schlafende Gulliver

(aus Nicos Tagebuch)

An kühlen Tagen gehen wir gerne Gulliver besuchen. 
Der sonnt sich nämlich in einem großen Park in der Stadt. 

Er schläft so tief, dass er gar nicht bemerkt, wie Kinder auf ihm herumklettern und spielen. Auf ihm wurden sogar Rutschen gebaut, Treppen und Netze, damit er sich im Schlaf nicht bewegt. Denn die Zwerge (die Kinder) sollen ja nicht runterfallen und sich das Genick brechen …

Auch heute besuchen wir ihn: Gulliver. 
Wir gehen durch eine Absperrung und sind da. 
Vor uns ein schwarzer Schopf. „Das müssten seine Haare sein“, denken wir. 
(Auf den Kopf klettern wir lieber nicht hinauf, sonst ist das Schnarchen für unsere Ohren zu laut.) 

Ich hole Anna aus dem Wagen und wir klettern zusammen ein Bein hoch. 

Jetzt sind wir auf seinem Oberkörper. Von hier aus hat man eine riesige Auswahl an Rutschen. Max, Anna und ich nehmen gleich die längste Rutsche. Doch das Runterrutschen tut weh, da wir mit hoher Geschwindigkeit rutschen, jedoch nur dünne Hosen anhaben und die Rutschen sehr heiss sind. Egal, wir probieren dennoch alle Rutschen aus.

Dann schlüpfen wir unter Gullivers Hand, um uns im Schatten auszuruhen. 

Neben Gulliver liegt noch sein Hut, den er achtlos weggeworfen hat … Ich sehe ihn lange an und denke: „Der würde sich auch gut als Leuchtturmspitze eignen.“

Mama ruft uns jetzt und es ist Zeit heimzugehen. Beim Mittagessen erzählen wir Papa von Gulliver und von unsren Abenteuern.

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